EUROPE IN LOVE: Spanien, Teil 2

von Sigrid Lohse Dieser Monat sollte der Sprachförderung dienen. Meine...

von Sigrid Lohse

Dieser Monat sollte der Sprachförderung dienen. Meine spezielle Freundin aus der Schwizzzzz ging zurück nach Zürich, so begann ich den Kurs C im Malaca Instituto und zog in ein Hochhaus im 3. Stock. Ein richtig spanischer Señor mit 2 halbwüchsigen Kindern. Gemacht getan. Weiter gingen die Parties am Freitag.  Wie gesagt hatte ich einen Lehrer der Schule kennengelernt, allerdings war der ein bissl langweilig. Außerdem hatte ich ja eigentlich meinen Freund in Wiesbaden. In der Zwischenzeit hatte ich mich auch gut mit Corinne angefreundet. Sie kam aus der Gegend von Genf. Corinne freute sich schon auf den Besuch von Freund Hannes. Mein Freund hatte nicht vor, mich zu besuchen…… Das dazu.

Auch um Corinne tänzelten einige Spanier, aber wir ließen sie ziemlich abblitzen. Bissl anstrengend manchmal…Auch sind sie nicht sonderlich beeindruckt, wenn man einen Freund zuhause hat….tja los conquistadores.

Ich fing mich an ab und an mit dem spanischen Lehrer zu treffen, aber es war nur ein mühsames Reden, schließlich war ich gerade mal fünf Wochen in Malaga. Aber der Typ ließ nicht locker und irgendwie passierte dann doch das völlig Unabsehbare. Wir trafen uns mehr und mehr und fingen an uns näher zu kommen.

Da war bestimmt der Alkohol dran schuld…wie immer. Irgendwie war ich schon von einem schlechtem Gewissen geplagt…Ich muss aber dazu sagen, dass mein angehender Freund das komplette Gegenteil von mir war.

Der Monat mit meiner Gast-Familie war nett, obwohl so richtig warm bin ich nicht mit ihnen geworden. Weiterhin besuchte ich freitagabends die Parties und samstags machte ich Ausflüge nach Sevilla, Granada und Cordoba. Bei uns in der Gruppe war immer Tina, eine sehr hübsche und extrem lockige Schweizerin. Sie hing unserem Lehrer Alfredo definitiv an den Lippen und verliebte sich tierisch in ihn. Die Arme – ja warum – weil er absolut keinen Draht zu Beziehungen hatte. Statt es ihr zu sagen, machten sie sich ab und an einen netten Abend,  dann war er wieder missing – das können die Spanier super – missing – weg….

Die arme Tina saß ab und an eine halbe Nacht vor seiner Tür, er kam nicht.  Tina war schon fertig mit der Schule und überlegte nun, was sie nun machen sollte – zurück in die Schweiz und in das alte Leben zurück. Sie entschied sich für Malaga und Alfredo, auch wenn er nicht immer da war, wenn sie kam.

alles weitere im Teil 3 und hier ist noch Teil 1

 

 

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