BPM: Pina Bausch in 3 D

von Stefanie Claudia Müller

 

In Madrid startete gerade der neue Wim Wenders Film, ein Andenken an die bedeutendste Choreographin Deutschlands: Pina Bausch. Ihr Tanztheater, das auch nach ihrem Tod weiterleben wird, erzählt auf ganz eigene Weise, welche Konflikte der Mensch mit sich selber und seiner Umwelt austrägt. Ihre Akadamie in Wuppertal hat Weiblichkeit völlig neu definiert sowie Schönheit und  auch das Alter. Die harten Gesichter ihrer Tänzer haben wenig gemein mit dem romantischen Klassik-Ballet.

Wim Wenders künstlerische Hommage an diese außergewöhnliche Frau hat ihre Sprache perfekt umgesetzt und das gleich in drei Dimensionen. Die Bewegungen, die Mimik, die Pantomime und das Zusammenspiel der verschiedenen Figuren auf der Bühne bekommt in 3D eine völlig neue Dimension, Kino wird zu einem Erlebnis. Nicht nur, dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein. Man wird mitgerissen, man will mittanzen, man glaubt auf der Bühne und nicht in einem Kinosaal zu sein.

Begleitet wird dieser Film, eine Rückschau der bedeutendesten Choreografien der Deutschen, von musikalischen Werken wie Igor Stravinsky – Le Sacre Du Printemps. Ihre größten Tänzer erzählen, wie die Aufführungen zustande gekommen sind und was Pina Bausch ausmacht.

Hier ein Einblick in den Film.

In Madrid gibt es Pina hier

Dancing dreams

und in 3D

Pina

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