Bis zum 31. Oktober 2011 können sich Unternehmen und Behörden mit innovativen Umweltkonzepten für nachhaltigen Klimaschutz für die mit insgesamt 100 000 € dotierten KYOCERA-Umweltpreise bewerben. Neu dabei in der dritten Runde des Wettbewerbs ist diesmal ein Ehrenpreis für nachhaltige Büroarbeit. Im Rahmen des Verbundprojekts »Office 21« erforscht das Fraunhofer IAO bereits seit vielen Jahren praxisnahe Lösungen rund um den Arbeitsplatz der Zukunft. In Zeiten verknappender Ressourcen rücken unter dem Schlagwort »Green Office« nachhaltige Arbeits- und Büroformen immer stärker in den Vordergrund.
Um die Entwicklung solcher zukunftsorientierter Strukturen zu fördern, hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Forschungspartner KYOCERA im Rahmen des 3. KYOCERA-Umweltpreises die Sonderkategorie »Büro der Zukunft« geschaffen. Gesucht werden Unternehmen, die mit gezielten Maßnahmen zu einer ökologisch orientierten Gestaltung von Büroarbeit beitragen und zugleich die Work-Life-Balance und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter steigern. Die Projekte können auch ganz klein und kreativ sein – wichtig ist, dass sie einem dieser fünf Hauptziele entsprechen:
• Reduktion der Ressourceninanspruchnahme durch Mobilität
• Hoher Grad der Selbstbestimmung in der Wahl von Arbeitszeit und -ort
• Reduktion der Ressourceninanspruchnahme für Büro-Infrastruktur
• Schaffung einer motivierenden, inspirierenden Arbeitsumgebung
• Einbindung der Mitarbeiter in die Umsetzung und Realisierung nachhaltiger Arbeits- und Büroformen

Jeder kann sein Unternehmen für den Ehrenpreis vorschlagen und auf Facebook für sein Projekt voten und voten lassen. Die fünf Bewerbungen mit den meisten Stimmen kommen auf die »Shortlist«, aus der die offizielle Jury des KYOCERA-Umweltpreises den Gewinner wählt.

Dem Gewinner winkt eine Mitarbeiteraktion für sein Team im Wert von 5000 €. Die Gewinner werden auf der Preisverleihung des KYOCERA-Umweltpreises im Rahmen des Zukunftsforums 2012 des Fraunhofer IAO am 26. Januar 2012 in Stuttgart bekannt gegeben und vom Juryvorsitzenden Prof. Klaus Töpfer ausgezeichnet.