Zweimal im Jahr öffnen Berliner Museen an einem Sonnabend ihre Pforten bis weit nach Mitternacht und ermöglichen einen Museumsbesuch der etwas anderen Art. Ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Konzerten, Lesungen, Theateraufführungen u.a. ergänzt die jeweiligen Ausstellungen. Start- und Sammelpunkt ist der Lustgarten vor dem Alten Museum, hier gibt es Informationen zum Programm, Tickets und die Haltestellen der Shuttle-Busse.

Die Sommer-Lange-Nacht wird sich um das Thema Musik ranken. Sie nimmt Bezug auf die große Ausstellung “Musik im Leben der Völker” aus dem Jahre 1927, die erstmals Musik in einen interkulturellen Kontext stellte. Unter anderem geben etliche der 2000 Berliner Chöre in verschiedenen Museen Kostproben ihres Könnens, bevor um Mitternacht unter freiem Himmel ein großer gemeinsamer Lange-Nacht-Chor zum Mitsingen einlädt.

Die Lange Nacht der Museen ist Berlins kulturvollste Nacht und außerdem das Original aller Langen Museumsnächte weltweit. Aus einer wunderbaren kleinen Idee ist über die Jahre ein stadtweites Großereignis geworden, das zu Berlin gehört wie Fernsehturm und Ku’damm. Zweimal im Jahr, am jeweils letzten Sonnabend im Januar und im August, öffnen die Berliner Museen, Sammlungen, Archive, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser ihre Pforten bis weit nach Mitternacht. Zu ungewöhnlicher Stunde präsentiert sich so die Museumslandschaft der Hauptstadt in ihrer beeindruckenden Vielfalt. Im Sommer sind auf einer Fläche von fast 400 km² bis zu 120 Häuser dabei, komfortabel verbunden durch eigens eingerichtete Bus-Shuttle-Routen, die Winter-Lange-Nacht bevorzugt kurze Wege zwischen den Museen und beschränkt sich weitgehend auf den Innenstadtbereich.

Am Sonnabend, den 27. August 2011, 18.00 bis 2.00 Uhr