
Bunte Farben, Lebensfreude und außergewöhnliches Design – Desigual (ungleich) repräsentiert alles, was man mit Spanien, aber auch mit Mallorca und Katalonien verbindet. Gründer des Labels ist der Schweizer Thomas Meier, der 1984 seinen Traum von einer phantasievollen Mode , die dem Mensch, der sie trägt entspricht, in die Tat umsetzte.
Die auch in Deutschland sehr beliebte Trendmarke zeigt, dass Spanien Italien immer mehr den Rang abläuft in Sachen Mode, zumindest was erschwingliche Mode betrifft. Junge frische Unternehmen wie Mango und Zara sind bereits fest etabliert in Europa, Desigual startet gerade mit völlig neuen Stoff-Kreationen durch. Und auch die Zahlen des Franchise-Modekonzerns sind alles anderes als desigual.
In den vergangenen sieben Jahren wuchs das Unternehmen jährlich um 60 Prozent. In diesem Jahr wird die in Barcelona anässige Marke auf einen Umsatz von über 250 Millionen Euro kommen, schon jetzt haben die Spanier 140 Läden und 4500 Verkaufspunkte, darunter auch in Deutschland. Hier hat sich das Unternehmen ebenfalls bestens etabliert. Die jüngste Shoperöffnung war die des Desigual Berlin Stores, der auch eine Männerkollektion auf einer ganzen Etage führt. Zwei weitere Etagen widmen sich Accessoires und der Kinder- und Damenmode .
Frankreich ist derzeit der stärkste Auslandsmarkt.„Wir sind anders, wir sind bunt und besonders und das zu normalen Preisen”, erklärt Geschäftsführer Manel Adell den Erfolg. Desigual ist weltweit vertreten und erhielt 2008 den MAPIC EG RETAIL AWARD, den “Handels Oscar”, für die internationale Marke mit dem BESTEN KONZEPT verliehen.Wie bereits Zara und Mango ist Desigual zu einem In-Produkt geworden, das zudem noch eigenes Design liefert und durch gute Preise auf dem Massenmarkt enorm erfolgreich ist. Aber Adell setzt bei seinem Erfolgskonzept auch auf jungen Leute.
Das Durchschnittsalter bei Desigual liegt zwischen 24 und 27 Jahre. Die Menschen, die das Produkt verkaufen, sind auch die, welche es kaufen. „Außerdem sind unsere Teams sehr international, was sie auch wiederum in der Marke widerspiegelt”, sagt Adell. Heute wirbt das Label in Europa vor allem mit dem Spruch „It’s not the same“ und gleicht auch die Desigual Shops an diesen Slogan an: Im Desigual Store kann sich das Auge nur an den schwarzen Wänden ausruhen, alle die Farben, Muster und Kleidungsstücke hingegen bilden einen wilden Farbdschungel – was das Aussuchen etwas mühsam macht. Man fühlt sich schnell an die Muster und Prints von CUSTO BARCELONA erinnert, die Schnitte sind aber gewagter und die Zielgruppe offensichtlich größer.
Desigual vermittelt ein Zeitgefühl, was wir auch bei Planet-BPM teilen: Globalisierung ist mehr als der Export und Import von Waren. Wir haben die einmalige Möglichkeit, durch die Flugzeugverbindungen und Migration neue Welten auf dieser einen Welt kennenzulernen, unseren Horizont ständig zu erweitern. Desigual wird in China und Indien produziert, der kreative Kopf kommt aus Mallorca, der Sitz ist in Barcelona und bekannt ist Desigual schon in ganz Europa.
Die Marke vertreibt ihre Ware vornehmlich über Multi-Brand-Geschäfte, darüerhinaus ist Desigual auch vor allem ein Franchise Unternehmen und verfügt auch über einen Onlineshop. Die Schnitte dieser spanischen Mode sind disharmonisch, die Stoffkombinationen aussergewöhnlich, alles eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen, ein Abbild unserer Gesellschaft.
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