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24 February, 2009

BERLIN: Fashion-Ranking – Bremen ist Germany’s best dressed city

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Überraschung beim Städte-Ranking: Hansestadt Bremen zu „Germany’s best dressed city“ gewählt. Bremen ist Germany’s best dressed city. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Fashion-Community styleranking im Februar durchgeführt hat. Unter mehr als 1000 Befragten ging die Stadt an der Weser als Stadt mit dem größten Style-Faktor hervor. Bremen wurde damit noch vor die Städte Berlin, Hamburg und Düsseldorf – allesamt Mode- und Design-Hochburgen – gewählt. Auf die letzten Plätze im Ranking kamen Dresden, Leipzig und Oberhausen. Insgesamt 1.088 Seitenbesucher des Modeportals styleranking stimmten vom 09. bis 19. Februar bei der Wahl für „Germany’s best dressed city“ unter insgesamt 14 nominierten Städten ab. Gesucht wurde die Stadt mit dem höchsten Style-Faktor. Drei Kriterien sollen den Ausschlag geben: Germany’s best dressed city hat die trendigsten Leute, die besten Einkaufsmöglichkeiten und die angesagtesten Geschäfte.

Das Ergebnis überrascht: Bremen ging mit 22 Prozent aller Stimmen und mit einem Vorsprung von 13 Prozent vor dem Zweitplatzierten Berlin aus der Umfrage als klarer Sieger hervor. „Dass die Bremer Stadtmusikanten und das Schnoorviertel so viele Fashionist(a)s überzeugt, hätten wir nicht gedacht“, sagt Daniel Schaffeld, Geschäftsführer von styleranking. Im Vorfeld hatten sich zahlreiche prominente Vertreter aus Mode und Design für Berlin ausgesprochen. So sagte etwa Star-Stylist Boris Entrup zur styleranking-Suche nach Germany’s best dressed city: „Das ist definitiv Berlin. Hier kann man gut einkaufen, feiern und natürlich essen. In Berlin habe ich so einige Hot Spots.“ Auch Diesel-Mitgründer Adriano Goldschmied votierte für die Hauptstadt: “Deutschlands best dressed city ist Berlin, weil die Stadt sich nicht zu stark am Business orientiert. Hier gibt es Raum für junge Designer und die Menschen fühlen sich dem Künstlerischen stärker verbunden. Die Stadt befindet sich im ständigen Wandel – das mag ich.“

Nachdem Bremen nun den Titel „Germany’s best dressed city“ erlangt hat, erhält Bürgermeister Jens Böhrnsen zunächst von styleranking eine Urkunde. Außerdem sendet die Fashion-Community Trendscouts nach Bremen, um eine große Reportage über Designer, Stil und Shoppingmöglichkeiten zu verfassen. „Wir möchten zeigen, wo es in Bremen die stylishsten Orte gibt“, sagt Projektmanagerin Friederike Bulbeck.
styleranking wird also in den nächsten Tagen Germany’s best dressed city noch einmal genau unter die Lupe nehmen und den Streetstyle testen. Bei der Gelegenheit erhält auch der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen seine Urkunde.

Das Städte-Ranking nach Style-Faktor:
Bremen (22 %)
Berlin (9 %)
Hamburg (8 %)
Düsseldorf (8 %)
München (8 %)
Köln (7 %)
Frankfurt a.M. (5 %)
Dortmund (5 %)
Münster (5 %)
Essen (5 %)
Stuttgart (5 %)
Dresden (5 %)
Leipzig (5 %)
Oberhausen (4 %)

Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 9. bis zum 19 Februar 2009 unter den Nutzern des Modeportals styleranking und den Seitenbesuchern durchgeführt. Mehrfachabstimmungen waren nicht möglich. Die Rangfolge ergibt sich aus der Anzahl der absolut abgegebenen Stimmen.

BERLIN: Everybody´s Darling

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Seit dem Fall der Mauer hat kaum eine andere Metropole Europas ihr Stadtbild so stark verändert, wie Berlin. Dass Berlin Hauptstadt wird, stand bis kurz nach der Wiedervereinigung nicht fest. Zwischen Bonn und Berlin sollte gewählt werden. Spannend war diese Zeit und die Bewohner beider Städte standen in heftiger Konkurrenz. Mit dem Entscheid des Bundestages Anfang der 90er Jahre, Berlin soll es werden, wurde das Schicksal Berlins in die Hand genommen und zum positiven verändert. Das Berlin der 90er ist vielen als „größte Baustelle Europas“ in Erinnerung. Denn seitdem – fast ohne Unterlass – wurde gebohrt, gehämmert, gepflastert und vor allem gebaut! All die Areale, Plätze und Bauten, wie der Potsdamer Platz, das Gebiet um das Brandenburger Tor etc., die heute Millionen von Touristen anlocken, waren vor dem Fall der Mauer riesige Freiflächen. Ursprüngliche Eigentümer konnten nun dort ihre Grundstücke wiedererlangen. Nach deren Verkäufen konnte der Bauboom also beginnen und zog viele private Investoren an. Namhafte Architekten wie Daniel Liebeskind, Helmut Jahn, Renzo Piano u. v. m. trugen maßgeblich mit ihren Entwürfen zum heutigen, modernen Stadtbild bei, mussten sich aber in offen ausgeschriebenen Architekturwettbewerben bei ihrer Konkurrenz durchsetzen.

Extremer sozialer Wandel in Berlins Bezirken

Ehemalige arme Arbeiterviertel wie z. B. in Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg erlebten zunehmend soziale Umstrukturierungsprozesse (Gentrifizierung). Denn genau diese Gebiete wurden fast schon über Nacht von Studenten und jüngeren Arbeitnehmern offiziell zu deren Hochburg erklärt. Leben auf der Strasse, Tag und Nacht, wie man es eigentlich nur aus südlichen Städten Europas kennt, gibt es nun auch in Berlin und genau in diesen Bezirken: Bars, Nightlife, Kiez-Atmosphäre, viele kleine Läden und Künstlerwerkstätten etc. tragen zum offenen, multikulturellen Charakter bei.