Größere Städte Spaniens – insbesondere Madrid und Barcelona – sind berühmt für ihre hohen Mieten. Gerade für Berufseinsteiger und auch für in Spanien lebende Erwerbstätige sind die derzeitigen Mietpreise dieser Metropolen oftmals eine schwierige finanzielle Belastung.  2005 entstand in Spanien der Begriff der „Mileuristas“ (in Deutschland gleichzusetzen mit der “Tausend-Euro-Generation”) – für eine soziale Gruppe bzw. eine gesellschaftliche Klasse. Oftmals sind es junge Akademiker mit zusätzlichen Master- und Aufbaustudien, vielfältigen Sprachkenntnissen etc., die dennoch pro Monat unter 1000 Euro verdienen und sich somit wenig von einer ungelernten Arbeitskraft unterscheiden. Wenn monatlich nun noch ca. 40 Prozent für Miete ausgegeben werden muss, bleiben Kinder, Autos, Reisen und/oder Ersparnisse wohl entfernte Luxusgüter.

Etwas geholfen wird der Gruppe junger, niedrig verdienender Arbeitnehmer mit der Renta Básica de Emancipación. So heißt die Wohngeldförderung des spanischen Staates und richtet sich an junge Arbeitnehmer zwischen 22 und 30 Jahren. Bis zu vier Jahre kann das Wohngeld gewährt werden und obliegt den folgenden Bedingungen: